Eine egozentrische Betrachtung

Ich könnte zufrieden sein, aber was hindert mich daran?

Ich könnte einfach JA sagen zur Pandemie und zu den dadurch global ausgelösten Maßnahmen. Mich einfach unserer politischen Führung anvertrauen, sogar den Masterminds wie dem Mann mit der Brille. Ich könnte einfach akzeptieren, dass es jetzt einfach so ist, wie es ist. „Fake News“ als solche anerkennen und sie aussortieren. Ich könnte sogar mitmachen beim angebotenem Mainstream. Ich hab ja mehr oder weniger alles für eine angemessene Komfortzone, besonders im Vergleich zum grössten Rest der Welt. Ich muss kaum arbeiten, habe ein regelmäßiges Einkommen, auch einen etwas erweiterten Bewegungsradius, weil das Metier, in dem ich arbeite, systemrelevant ist.

Ich könnte wirklich dankbar und zufrieden sein, ...aber was hindert mich daran?

Ich könnte nicht nach Spanien, oder Indien, oder Afrika, oder Amerika schauen, wo Menschen wesentlich restriktiver in Sicherheit gezwungen werden und dabei viel und oft auch alles verlieren. Auch könnte ich an Trump und seinen Kampf gegen den „Deep State“ glauben. Ich könnte auch an DEN Impfstof, DIE Tracing-App, DAS Social Distancing und noch so vieles andere glauben, was mir vor allem von den Obrigkeiten zur Lösung unserer Krise angeboten, geboten und verboten wird.

Ich könnte „mich“ aufgrund meines Wissens bzw. Glaubens, dass alle Gefühle eh nur durch biochemische Prozesse in meinem Körper erzeugt werden, durch Substitute wie Psychopharmaka und andere Drogen inklusive Alkohol, wenn man sich nur auskennt, auf lange Lebenszeit so manipulieren, dass ich zufrieden bin.

Zusätzlich könnte ich noch religiös werden, mich auch auf der Ebene Erleuchteten, Auserwählten und anderen Charismaten hingeben und führen lassen. Einfach glauben und vertrauen, das könnte ich, habe ich schon gemacht.

Aber was hindert mich auch daran?

Vielleicht bin ich bindungsgestört, wenn ja, wodurch ist das entstanden? Habe ich vertraut, wurde enttäuscht und habe letztlich keine Schuldigen gefunden? Nein, dann hätte ich mich ja mit mir selbst auseinander setzen müssen, meine Identität hinterfragen müssen, meine Glaubenssätze und Ziele auf den Prüfstand legen müssen, an der Krise zerbrechen oder mit erweitertem Bewusstsein eine Richtungsänderung auf meinem Weg einschlagen müssen.

Hab ich das? Hat mich da was gehindert?

Nein, da ging es nicht um Zufriedenheit, sondern um Glück! Und die beiden unterscheide ich in ihrer Qualität. Glück macht mich aktiv, das will..., nein, MUSS ich teilen, besonders gerne mit anderen Menschen in der Nähe. Zufriedenheit, da bin ich eher in mir in meinem Frieden, das muss nicht unbedingt geteilt werden, das kann ich auch ganz gut alleine genießen, fernab zuhause. Dieser Komfort und diese Harmonie, herrlich!

Ich könnte zufrieden sein...aber das Versprechen „Glück“ hindert mich daran!

Und ich dachte schon, es wär die Liebe...

P.S. Dieses tägliche Feuer in der Natur bringt mich noch um meinen Verstand. ;-)

P.P.S. Und übrigens...Ich will nicht leben aus Angst vor dem Tod!