Geschichte und Geschichten

Wir sind das, was wir leben und ebenso die Geschichten, die wir erinnern. Sie schaffen Wirklichkeit. So geht es wohl auch einem Unternehmen. Hier entsteht ein kleines Geschichtsarchiv von nature & healing, es beginnt mit Wie alles begann und Wie es weiterwuchs..

Wie alles begann

Wildnisschule

Das war 1985, jetzt vor 33 Jahren. Hans-Peter Hufenus war nach einem schweren Verkehrsunfall, der ihn ein Jahr ans Bett fesselte, von der Vision getragen, in der Natur zu arbeiten. Er wollte auch Kanufahren lernen. Da es in der Deutschschweiz noch gar keine solche Schule gab, lud er Eugen (im Bild am Feuer), einen kundigen Kanuten, ein und begann unter "Swiss Wilderness School" erste Kanukurse anzubieten.


Bald gesellten sich weitere Kurse dazu: Survival, Schneeschuhlaufen und Mountaineering. Hans-Peter Hufenus war es von Beginn an wichtig, dass die natursportliche Begegnung mit den Elementen nicht einem Leistungsdenken unterlagen. Und so blieb ihm das pädagogische Potential solcher Angebote nicht verborgen. Unter dem Namen "Trek" entwickelte er ein mehrmonatiges erlebnispädagogisches Projekt in der Wildnis Kanadas.


Gleichzeitig arbeitete Hans-Peter Hufenus bei einem Abenteuerreiseveranstalter als Reiseleiter. So kamen viele Kenntnisse und Erfahrungen zusammen in einer Zeit, wo der neue Boom des Outdoor erst vor der Türe stand. So war es nur der nächste logische Schritt, Kurse für angehende Outdoor Guides und ErlebnispädagogInnen zu entwickeln.


Kreszmeier Schiff Noah

Während Hans-Peter Hufenus so mit Menschen auf Süsswassern unterwegs war, reiste zur gleichen Zeit jemand anders durch salzige. Es war Astrid Habiba Kreszmeier auf einem erlebnispädagogischen Segelturn mit dem österreichischen Jugendschiff "Noah". Da sowohl Trek wie auch Noah erlebnispädagogische Pionierprojekte im Europäischen Raum waren, war es nur eine Frage der Zeit, dass sich die beiden kennen lernen sollten.


Hufenus Kreszmeier

Das war dann 1995 bei einer erlebnispädagogischen Tagung auf Schloss Wartensee. So nahmen die Dinge ihren unvermeidlichen Lauf. Die beiden entwarfen einen ersten gemeinsamen Kurs, der sinnigerweise den Namen bekam: "Im selben Boot". Und der Ort Wartensee wurde dann auch für lange Jahre der Sitz der Wildnisschule, die später dann den Namen "planoalto" erhielt.


und wie es weiterwuchs

Ahnengalerie

Eines Tages trugen wir zusammen, was nach unserer Erfahrung die wirkungsvollsten methodischen Elemente in der Arbeit sind . Es zeigten sich vier Felder: Arbeiten mit Gegenständen, mit der Aufstellung von Menschen im Raum, mit Ritualen und in der Begegnung mit den Naturelementen im Wald, am Berg und am Meer. Dieser Sammlung gaben wir den Namen: Kreativ-rituelle Prozessgestaltung und unser erster Lehrgang war geboren.


Mythenspiel Kreszmeier

Da Habiba Therapeutin ist, war nicht zu vermeiden, dass sich im Naturraum auch therapeutischen Themen zeigten. Die guten Erfahrungen brachten uns dazu, einen Lehrgang in Systeme Stellen in der Natur zu kreieren. Der startete gleich mit einer riesigen Gruppe von 25 Teilnehmern. Neben den klassischen Aufstellungen arbeiteten wir hier auch mit anderen szenischen Verfahren wie Parts Party und Mythenspiel.


Systemische Naturtherapie

In diesem Lehrgang zeigte sich, dass das heilende Potential der Natur so stark war, dass die Aufstellungsarbeit etwas in den Hintergrund trat. So entschieden wir uns, die Aufstellungsarbeit in einem eigenen Gefäss zu vermitteln und hier "nur" mehr mit der Natur und den dazu gehörenden Methoden zu arbeiten. So entstand die Systemische Naturtherapie.